Agrar GmbH erhält "Ährlich- Bio"- Preis

PRESSEMITTEILUNG


Biokreis prämiert seine schönsten Höfe
Festakt zum Wettbewerb Ährlich bio! – Begrüßung des 1000. Betriebes
Passau, 09.10.2012: Welche Supp´n koch ma heit? Gulaschsuppe, Kartoffelsuppe,
Bohnensuppe, Brotsuppe, Leberknödelsuppe…? Das war die Frage in einem der
urbayerischen Lieder, die die „Passauer Saudiandl“ bei der feierlichen Preisverleihung an
die Sieger des Biokreis-Wettbewerbs Ährlich bio! am Sonntag, 7. Oktober in der
Kunsttenne der Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn zum Besten gaben. Dort
feierte der ökologische Anbauverband Biokreis aber nicht nur seine schönsten und
engagiertesten Betriebe, sondern zudem seinen eintausendsten Mitgliedsbetrieb:
Vorstandsvorsitzender Hans Meier freute sich, den Landwirt Max Kölbl mit seiner
Ilztalrindranch im bayerischen Wald als Biokreis-Betrieb mit der Mitgliedsnummer 1000
begrüßen zu dürfen.
Hausherr Karl Ludwig Schweisfurth, Gründer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten und
Ehrenmitglied im Biokreis, erinnerte in seinem Grußwort an die große Aufgabe der
Menschheit als Leitlinie für den Ökolandbau: Die Bewahrung der Schöpfung, die
Weitergabe einer intakten Umwelt von Generation zu Generation. In seinem Festvortrag
betonte Ministerialdirektor Martin Neumeyer, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Pläne der bayerischen Regierung,
bis Frühjahr 2013 ein Landesprogramm für den ökologischen Landbau aufzulegen. Mit den
Schwerpunkten Bildung und Forschung, Beratung sowie Marktstrukturentwicklung und
Marketing soll das Programm das Ziel der „Bio-Regio Bayern 2020“ erreichen helfen: Die
Verdoppelung der bayerischen Bio-Produktion in den kommenden sieben Jahren.
Im April 2011 hatte der ökologische Anbauverband Biokreis e.V. seine Mitgliedsbetriebe
zum Wettbewerb um den Preis für den schönsten Betrieb, der zudem besonders
nachhaltig und kreativ wirtschaftet, aufgerufen. Unter den Bewerbern wurden 12 Betriebe
ausgewählt, innerhalb von 12 Monaten von der Biokreis-Projektleiterin Eva Schuster
besucht und anschließend nach einem Punktesystem bewertet. Gewinnen konnten nur
drei Betriebe – die Entscheidung fiel extrem knapp und war mindestens so schwer, wie
die Entscheidung für die richtige Suppe im Lied der beiden Musikerinnen Barbara Dorsch
und Gerlinde Feicht, die dem Festakt eine wunderbar heitere Note verliehen. Der erste
Preis ging schließlich an den Berghof Kinker in Roßhaupten (Allgäu), der zweite an die
Schäferei Kammergruber aus Eggenfelden (Rottal-Inn), der dritte an den Klosterhof
Bünghausen in Gummersbach (NRW). Die Agrar GmbH Crawinkel (Thüringen) war außer
Konkurrenz in den Wettbewerb gestartet und erhielt einen Ehrenpreis. Überreicht wurden
die Schecks über die Preisgelder von Thomas Bresler, Mitarbeiter bei der Genossenschaft
Greenpeace energy, die das Projekt Ährlich bio! partnerschaftlich begleitet und die
Gewinne gestiftet hatte.
Zum Ausklang des Festaktes hatten die 60 geladenen Gäste dann eine relativ leichte
Wahl: Sie mussten sich noch zwischen zwei köstlichen Herrmannsdorfer Gerichten
entscheiden – Gulaschsuppe oder Kartoffelsuppe?

 

 

Ährlich bio!
Für den Wettbewerb „Ährlich bio!“ besuchten Mitarbeiter des Biokreis im Zeitraum
Sommer 2011 bis Sommer 2012 12 Mitgliedsbetriebe und bewerteten diese nach ihrem
Erscheinungsbild und ihrem Zusatzengagement in Sachen Nachhaltigkeit mit Punkten –
graphisch dargestellt in Form von kleinen Ähren in den Biokreis-Farben grün und gelb. In
die Bewertung gingen ein: Der Gesamteindruck des Hofes sowie die sichtbaren Merkmale
der Tierhaltung und des Pflanzenbaus – also Anlage und Zustand von Weide, Stall,
Melktechnik, Fütterungsanlage, Maschinen etc. Darüber hinaus zählte besonderes
ökologisches und soziales Engagement wie über die Vorschriften hinausgehender
Naturschutz, der Erhalt alter Sorten, die Ausbildung junger Menschen oder kreative
Vermarktungsstrategien.
Projektleiterin Eva Schuster zeigte sich nach den Betriebsbesuchen begeistert: „Unsere
Höfe vermitteln dem Verbraucher ein ehrliches und überzeugendes Bild von der modernen
ökologischen Landwirtschaft. Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement hier
bäuerliche Familienbetriebe am Werk sind!“
Alle teilnehmenden Betriebe wurden in den „Bionachrichten“, der Mitgliederzeitschrift
des Biokreis, sowie auf der Homepage des Verbandes ausführlich porträtiert. Die drei
Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 2.500 Euro, gestiftet von der
Energiegenossenschaft Greenpeace Energy. „Unser Verständnis von ‚ehrlich’ bio deckt
sich gut mit dem Verständnis von Greenpeace Energy von ‚ehrlichem’ grünem Strom“, so
Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer, „eine gegenseitige Unterstützung ist

Kommentar schreiben

Kommentare: 0