Viele offene Fragen zur Zukunft des Übungsplatzes Ohrdruf

SPD-Landtagsabgeordnete Mühlbauer und Pidde: Viele offene Fragen zur Zukunft des Übungsplatzgeländes Ohrdruf

Auch nach einer kürzlich stattgefundenen Informationsveranstaltung beim nun für das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Ohrdruf zuständigen Standortältesten der Friedensteinkaserne in Gotha, Herrn Oberstleutnant Korzetz, sehen die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Eleonore Mühlbauer aus Arnstadt und Dr. Werner Pidde aus Waltershausen zahlreiche offene Fragen.

„Das Zugeständnis des Bundesverteidigungsministeriums, im Rahmen eines Nachkommandos ein Löschfahrzeug nebst Besatzung noch bis zum 31.10.2014 am Standort Ohrdruf zu belassen, ist nicht mehr als eine Beruhigungspille. Das löst nicht die Probleme der Anrainerkommunen, die spätestens ab 1. November mit ihren Freiwilligen Feuerwehren den kompletten Brandschutz auf dem nunmehrigen Standortübungsplatz Ohrdruf sicherstellen müssen“, so Mühlbauer und Pidde.

Die beiden SPD-Politiker plädieren für eine Unterstützung des Landes, damit in den an den Übungsplatz angrenzenden Stützpunktfeuerwehren der Region die Technik vorgehalten werden kann, die für eine etwaige Brandbekämpfung auf dem Gelände erforderlich ist. Benötigt würden insbesondere zusätzliche Tanklöschfahrzeuge, da trotz der Anlage zusätzlicher Löschteiche durch die Bundeswehr auf dem ca. 4.600 Hektar großen Gelände im Ernstfall in der Fläche zu wenig Löschwasser vorhanden sei. Mühlbauer und Pidde sicherten dem Gothaer Landrat Gießmann, der dieses Problem an das für den Brandschutz zuständige Thüringer Innenministerium herantragen will, ihre Unterstützung zu.

Die beiden Abgeordneten plädierten zudem für eine Beibehaltung des begonnenen Dialogs zwischen den Anrainerkommunen und dem Standortältesten der Bundeswehr: „Erst im zukünftigen Alltag und im Rahmen geplanter Übungen wird die wahre Dimension der neuen Aufgabe für die Anrainerfeuerwehren sichtbar werden. Dann ist es gut einen Ansprechpartner der Bundeswehr vor Ort zu haben, den man kennt und mit dem man weitere Forderungen besprechen kann“, so Mühlbauer und Pidde.

 

Ines Gimm

pers. Referentin

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