Leserbrief- Gerüchte um den Kindergarten

Zur Zeit wird im Ort, viel hinter vorgehaltener Hand, über unseren Kindergarten geredet. Hierzu möchte ich meine Gedanken und Meinung äußern.

 

Seit zehn Jahren hole ich Woche für Woche meine Enkelkinder vom Kindergarten ab. Ich habe noch die "Alten Zeiten" mit Frau Kümmerling, Pawlik, Böhm und Köppler unter der Leitung von Frau Weißensee miterlebt. Das war eine sehr schöne Zeit. Als aber eine Kollegin nach der Anderen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, trat das eine oder andere Problem auf. Am meisten war ich aufgebracht, als die Stelle der Leiterin an eine Bewerberin aus den alten Bundesländern vergeben wurde, obwohl es mehrere Bewerbungen aus unserer Einrichtung gab. Ich war froh, dass die Erzieherin die Stelle nicht angetreten hat und es zu neuen Bewerbungsgesprächen kam und den Zuschlag Frau Ludwig erhielt. Frau Ludwig ist eine sehr  arrangierte Leiterin, die sich ständig mit ihrem Team und den Kindern auch außerhalb der Kindergartenzeiten rege am Gemeindeleben beteiligt. Ganz besonders gefällt mir, dass die alten Traditionen aufrecht erhalten werden. es war ein gelungener Beitrag zur Kirmes beim Bierglaswerfen. Frau Ludwig und Frau Wolf haben mit viel Freude den Kirmestanz mit den Kindern einstudiert und somit die Kirmesgesellschaft unterstützt. Ich glaube solche Aktivitäten werden von manchen Elterngar nicht geschätzt, wieviel Energie aufgebracht werden muss, um solch ein Programm einzustudieren. Ich beobachtete dabei, dass ein Vati so sehr anderweilig beschäftigt war und nicht bemerkte, dass das Programm vorbei war und somit Ausschau nach seinem Sohn hielt. 


Auch nicht selbstverständlich ist, dass immer eine optimale Betreuung der Kinder bei Krankheit oder Urlaub gewährleistet ist. Frau Ludwig hat immer dafür gesorgt, dass im Notfall Tante Bärbel oder Barbara zur Stelle sind. Ich frage mich, wie sollte das eine auswertige Leiterin bewerkstelligen?


Ich als Oma bin froh, dass meine Enkelkinder diesen Kindergarten besuchen können. Alle Angestellten haben immer ein offenes Ohr und Probleme können nur gelöst werden, wenn man darüber spricht.


Ich wünsche allen Angestellten des Kindergartens eine gesegnete Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

 

Petra Schlegel


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