Sozialdemokraten der Region Ohrdruf gründen ortsübergreifende Arbeitsgemeinschaft

Die Gebietsreform nimmt inzwischen auch in der Region Ohrdruf konkrete Konturen an. Seit Jahresbeginn tagt regelmäßig eine Arbeitsgruppe - bestehend aus Vertretern der Mitgliedsgemeinden der Erfüllenden Gemeinde Stadt Ohrdruf - um über den Zusammenschluss der Orte Crawinkel, Gräfenhain, Luisenthal, Ohrdruf und Wölfis zu beraten. Ziel ist es, den kommunalen Zusammenschluss auf freiwilliger Basis durchzuführen und so die mögliche Fusionsprämie in Höhe von 1 Million Euro als Startkapital für die gemeinsame Zukunft zu sichern.

 

Grund genug für die Sozialdemokraten der Region auch einen Schritt aufeinander zuzugehen. Am Freitag, dem 31.03.2017, trafen sich deshalb Vertreter aus den bestehenden SPD-Ortsvereinen Crawinkel, Luisenthal, Ohrdruf und Wölfis, in Ohrdruf, um über die gemeinsame kommunale Zukunft aber auch über die Parteistrukturen in der Region miteinander zu reden.

 

Aus Sicht der meisten Teilnehmer der Beratung ist die von der Landesregierung angestrebte Gebietsreform angesichts zurückgehender Einwohnerzahlen sowie sinkender Bundes- und EU-Zuschüsse für Thüringen ein Gebot der Vernunft. Damit etwas Gutes daraus entsteht, müssten alle kommunalpolitisch Engagierten der Region aufeinander zugehen und auch bereit sein Kompromisse zu machen, so das Resümee.

 

Zur Verbesserung der ortsübergreifenden Zusammenarbeit beschlossen die Teilnehmer die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der SPD-Ortsvereine der Region Ohrdruf.

 

Zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wurde Stefan Schambach, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Crawinkel, gewählt. Ihm zur Seite steht ein Vorstand, der aus den Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine Luisenthal, Ohrdruf und Wölfis, Günther Jobst, Angelika Zangemeister und Wolfgang Schlegel besteht.

 

Die Mitglieder der neu gegründeten sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft wollen den Prozess des Zusammenschlusses der Orte der Region und ihr notwendiges Zusammenwachsen aktiv begleiten sowie sich - wie bisher - zum Wohle der Menschen in der Region engagieren.

 

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